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Gender und Diversität in der Praxis

  /  Gender und Diversität in der Praxis

Einleitung

In diesem Abschnitt wirst Du lernen, was die Rolle der Community Education Facilitatoren bei dem Wandel der Community von innen heraus ist und wie Community Education Facilitatoren Ko-Konstruktionsmethoden anwenden können, um TeilnehmerInnen in die Entwicklung von Lernaktivitäten zu involvieren. Du wirst Beispiele kennen lernen, wie Du einen sicheren Raum für Trainings für Migrantinnen, weibliche Flüchtlinge oder weibliche Mitglieder von Minoritäten schaffen kannst.
Lektion 1 Rolle der CEFs für den Wandel von Community
Lektion 2 Ko-Konstruktion von Bildungsaktivitäten
Lektion 3 Schaffung eines sicheren Raums für das Training von Frauen
Prüfe, was Du gelernt hast! Lese die Fragen, versuche sie zu beantworten und prüfe Deine Antworten, indem Du auf darauf klickst.

Wie kannst Du als Community Education Facilitator den Wandel von Communities fördern, indem Du mit Frauen der Community arbeitest?

Du solltest einige Beispiele von erfolgreichen Frauen der Community finden und Deinen Teilnehmerinnen zeigen, dass eine Veränderung auch für sie möglich ist.

Was sind die Arbeitsschritte, wenn Du planst, zu einer Veränderung der Community beizutragen?

Du bestimmst Dein Ziel.
Du beginnst zu überlegen, wie Du die Arbeit mit den Frauen organisierst, wie, wo und wann Du sie triffst, wie Du ihr Vertrauen gewinnst.
Du bildest Deine Gruppe und legst mit der Gruppe Deine Pläne fest, indem Du die Bedürfnisse der Frauen miteinbeziehst.

Was ist Ko-Konstruktion?

Lernen auf Basis von Ko-Konstruktion ist ein multidimensionaler Prozess, der Jeden / Jede einbezieht – Lernende und Lehrende. Es ist ein kollaborativer Ansatz, der Kooperation und Koordination verlangt. Mit diesem Ansatz gewinnt Jeder / Jede. Das Ziel ist, Feedback zu geben und zu erhalten, um von einander zu lernen.

Was unterscheidet Ko-Konstruktionsansätze von anderen Lerntechniken?

Die Ko-konstruktion unterstützt den Prozess, Stereotype zu verändern und ein neues Verständnis für Lernende zu entwicklen. Aus diesem Grund musst Du bevor Du einen Ko-Konstruktionsprozess beginnst die Bedürfnisse analysieren. Du musst mehr über das Problem, mit dem Du dich befasst, verstehen, was die Stereotype der Teilnehmenden in Bezug auf das zu entwickelnde Thema sind und wie Du die Teilnehmenden einbeziehen kannst, so dass sie den Prozess ko-leiten.

Warum kann es sein, dass Frauen von einigen Communities nur widerwillig an Trainings teilnehmen, die für sie konzipiert sind?

Es können viele verschiedene Gründe sein, wie Betreuungspflichten, Mangel an Zeit oder Interesse am Thema, aber einer der Hauptgründe kann sein, dass Frauen den Trainingsort, den Du anbietest, nicht als sicher auf emotionaler und / oder physischer Ebene wahrnehmen.

Was kannst Du tun, um mehr Frauen in Deine Trainings einzuebziehen?

Du kannst darüber nachdenken, was die richtige Zeit und der richtige Ort für die Trainings ist, damit Frauen kommen und es in ihr Alltagsleben integrieren können. Dazu solltest Du wissen, ob sie gemischte Gruppen oder reine Frauengruppen bevorzugen. Du musst Dich mit den Auszubildenden verbinden und ihr Vertrauen zu einem sehr frühen Zeitpunkt gewinnen. Das heisst, dass Du über die Ähnlichkeiten und Unterschiede der kulturellen Praxis in den Communities Bescheid wissen solltest und eine gemeinsame Sprache von Beginn an finden solltest.