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Intersektionalität

  /  Intersektionalität

Einleitung

Unter Intersektionalität versteht man, dass soziale Kategorien wie soziales Geschlecht (Gender), ethnische Zugehörigkeit, Nationalität oder Klasse nicht isoliert voneinander konzeptualisiert werden können, sondern im Hinblick auf ihre „Verwobenheit“ oder „Kreuzungen“ analysiert werden müssen. Additive Perspektiven sollten überwunden werden, indem man sich auf das gleichzeitige Zusammenspiel sozialer Ungleichheiten konzentriert. Es geht also nicht nur um die Berücksichtigung mehrerer sozialer Kategorien, sondern auch um die Analyse ihrer Interaktionen.
Lektion 1 Intersektion von Gender und Diversität
Lektion 2 Barrieren für Migrantinnen
Lektion 3 Dekonstruktion – Migration – Migrantinnen und Minoritäten
Prüfe, was Du gelernt hast! Lese die Fragen, versuche sie selbst zu beantworten und bestätige Deine Antworten, indem Du darauf klickst. 

Was ist mit Intersektionalität gemeint?

Intersektionalität meint, dass soziale Kategorien wie Gender, Ethnizität, Nationalität oder Klasse nicht isoliert voneinander sondern in ihrer “Verwobenheit” und ihren “Kreuzungen” analysiert werden sollten.

Was ist mit Intersektionalität von Gender und Ethnizität gemeint?

Gemeint sind multiple Ungleichheiten, die nicht durch ein Kriterium oder durch das Zusammenzählen von zwei Kriterien erklärt werden können. Zum Beispiel erleben schwarze Frauen eine spezielle Kombination von Benachteiligungen, die in unterschiedlichen Kontexten wie Bildung, Arbeit, etc. wirken.

Was verstehen wir unter intersektionellem pädagogischen Verhalten?

Intersektionelles pädagogisches Verhalten reflektiert unsere pädagogische Praxis, um sich von Bildern des “Anderen” zu verabschieden, um mit den Ressourcen der TeilnehmerInnen zu arbeiten, um einen kritischen Blick auf Identitäten zu haben, um sich bewusst zu machen, dass es eine Verbindung zwischen der subjektiven Lebenssituation und den Strukturen gibt, und um die Unterschiedlichkeit in unseren Teams sichtbar zu machen.

Was sind individuelle Barrieren, die Migrantinnen und weibliche Mitglieder von Minoritäten in der Erwachsenenbildung wahrnehmen?

Ethnizität, Gender, Alter, Sprachkenntnisse, Selbstbewusstsein, finanzielle Situation, Bildungsgrad……

Kennst Du einige institutionelle Barrieren in der Erwachsenenbildung?

Erwachsenenbildungsinstitutionen sollten beweisen, wie offen sie gegenüber weibliche Migranten und Minoritäten sind: auf der Ebene ihrer Ziele, ihrer grundlegenden Prinzipien, ihrer Didaktik, ihrer Angebote, ihrer Teams und ihrer aufsuchenden Bildungsarbeit.

Kennst Du einige strukturelle Barrieren in der Erwachsenenbildung?

Sie hängen von der Politik des jeweiligen Landes ab, zum Beispiel ob es wichtig ist, Migrantinnen in die Erwachsenenbildung zu integrieren. Dies ist der Rahmen, in dem Community Education Facilitators arbeiten. Community Education Facilitators sollten sich dieser Rahmenbedingungen bewusst sein und auch Visionen über bessere zukünftige Bedingungen haben.

Was sind unsere Vorstellungen über Migration, Migrantinnen und weibliche Mitglieder von Minoritäten? Wie können wir diese überprüfen?

Wir sollten immer unsere Stereotype und Vorurteile mittels eines Faktenchecks prüfen, da wir manchmal glauben, dass wir Recht haben und uns wundern, wenn wir die Realität betrachten.

Welches Europäische Land hat den höchsten MigrantInnenanteil?

Luxenburg

Leben Migrantinnen nach traditionellen Geschlechtsrollen?

Viele Frauen mit MIgrationshintergrund leben nicht nach traditionellen Geschlechterrollen. Versuche ein Beispiel in Deinem Land zu finden.